Du träumst von einem eigenen Dschungel, hast aber keinen Platz für riesige Glaskästen im Wohnzimmer? Oder suchst du einfach einen faszinierenden Blickfang für deinen Schreibtisch?
Dann ist das Nano Terrarium deine Lösung.
Der Trend zum Mini Terrarium boomt. Und das aus gutem Grund: Diese kleinen Ökosysteme sind oft spektakulärer als ihre großen Brüder, kostengünstig im Unterhalt und passen in die kleinste Studentenbude. Doch Vorsicht: „Klein“ heißt in der Terraristik nicht automatisch „einfach“. Ein kleines Terrarium verzeiht Pflegefehler weniger schnell als ein Großes.
In diesem Guide erfährst du alles über die perfekten Maße, die richtige Technik und – die wichtigste Frage – welche Tiere sich auf so engem Raum wirklich wohlfühlen.

Was ist eigentlich ein Nano Terrarium?
In der Terraristik spricht man von einem Nano-Becken, wenn die Kantenlänge 40 cm nicht überschreitet. Es sind Würfel oder Hochkant-Becken, die speziell für Wirbellose (Insekten, Spinnen, Schnecken) oder rein für Pflanzen (Flaschengarten) konzipiert sind.
📏 Interaktiver Größen-Check
Bewege die Maus über die Würfel! 10cm mehr Kantenlänge = 3x mehr Platz.
~15cm (Höhe)
💡 Erkenntnis: Obwohl das rechte Terrarium nur 10cm breiter wirkt, passt fast dreimal so viel rein (27 Liter vs. 8 Liter). Das bedeutet: Stabileres Klima und glücklichere Tiere! Fahre mit der Maus über die Würfel, um den Unterschied zu fühlen.
Bevor du ein Tier kaufst, musst du die richtige Größe wählen. Hier sind die zwei Standards, die den Markt beherrschen:
1. Der „Micro-Würfel“: Terrarium 20x20x30 (oder 20x20x20)
Das ist die absolute Untergrenze. Ein Mini-Terrarium 20x20x30 cm (Breite x Tiefe x Höhe) wirkt auf den ersten Blick winzig – etwa so groß wie ein Schuhkarton, der hochkant steht.
- Ideal für: Sehr kleine Bewohner wie Springspinnen (Phidippus), kleine Mantiden-Larven oder als reines Moos-Terrarium.
- Der Marktführer: Besonders beliebt ist hier das Exo Terra 20x20x30 (oft Nano Tall genannt). Es hat den Vorteil, dass es (anders als billige Acryl-Boxen) über Türen an der Vorderseite und eine professionelle Lüftung verfügt.
- Herausforderung: In so wenig Volumen schwanken Temperatur und Luftfeuchtigkeit extrem schnell. Einmal zu viel gesprüht -> Staunässe. Einmal vergessen -> Wüste.
2. Der „Gold-Standard“: Terrarium 30x30x40
Wenn du Platz für ein Terrarium 30x30x40 cm hast, öffnen sich deutlich mehr Türen. Diese 10 cm mehr machen einen riesigen Unterschied in der Haltung.
- Warum dieses Maß? Es ist groß genug, um stabile Klimazonen zu schaffen (unten feucht, oben trockener), aber klein genug für jedes Regal.
- Ideal für: Die meisten Gottesanbeterinnen (Hieroglyphen-Mantis, Geistermantis), Gespenstschrecken oder kleine Zwerg-Vogelspinnen.
- Einrichtung: Hier hast du genug Platz für echte Pflanzen, Korkröhren und eine kleine LED-Lampe oben drauf.
🧱 Material-Check: Glas vs. Acryl vs. Braplast
Wenn du ein kleines Terrarium kaufen willst, stehst du vor der Wahl des Materials:
- Glas (z.B. Exo Terra / ZooMed):
- Vorteil: Kratzfest, sieht edel aus, oft mit „Kamineffekt“-Lüftung (vorne rein, oben raus).
- Nachteil: Teurer und schwerer.
- Acryl / Plexiglas:
- Vorteil: Kristallklar, sehr leicht, oft günstiger.
- Nachteil: Verkratzt extrem schnell beim Putzen! Zudem verziehen sich billige Boxen bei Feuchtigkeit.
- Braplast-Dosen (Die weiße Plastikbox):
- Vorteil: Kostet nur 2-3 Euro.
- Nachteil: Hässlich. Dient nur zur Aufzucht von Babys oder Quarantäne, ist aber kein dauerhaftes Schau-Terrarium.
Experten-Tipp: Spare nicht am Becken. Ein hochwertiges Glasterrarium mit Doppellüftung verhindert Schimmel – der Feind Nr. 1 in kleinen Becken. Ein Exo Terra 20x20x30 oder 30x30x30 ist eine Investition, die sich durch gesündere Tiere und Pflanzen bezahlt macht.
🐜 Tiere für ein kleines Terrarium: Was passt wirklich?
Jetzt wird es spannend. Viele Terrarien-Einsteiger fragen sich: „Welches Tier passt eigentlich in so einen kleinen Würfel?“ Die Auswahl im Zoohandel ist groß, doch hier passiert leider oft der häufigste Anfängerfehler: Der Kauf von Reptilien.
Lass uns eines klarstellen: ❌ Keine Reptilien in Nano-Becken! Selbst kleinste Geckos brauchen meist mindestens 40x40x60 cm, um ihre Temperatur zu regeln und sich zu bewegen. Ein Nano-Terrarium ist das Königreich der Wirbellosen.
Tipp: Lies auch unseren Guide Welche Tiere fürs Terrarium zu empfehlen sind.
Hier sind die besten Kandidaten für deinen Mini-Terrarium:
Die Top 3 Bewohner für Nano-Terrarien
Vergiss Reptilien. Die wahren Stars im Mini-Format haben mehr als vier Beine. Hier sind die beliebtesten Arten, die sich in 20er und 30er Würfeln artgerecht halten lassen.
| Tierart | Mindestgröße | Schwierigkeit | Highlight |
|---|---|---|---|
| 🕷️ Springspinne (Phidippus regius) |
20 x 20 x 20 cm | Einfach | Tagaktiv, neugierig & wird „zahm“. |
| 🦗 Gottesanbeterin (Mantis) |
20 x 20 x 30 cm | Mittel | Faszinierende Jäger, viele Farben. |
| 🍂 Gespenstschrecke (Phasmiden) |
30 x 30 x 45 cm (Hochformat!) |
Sehr Einfach | Perfekte Tarnung, frisst nur Brombeerblätter. |
1. Die Gottesanbeterin (Mantis) – Der Lauerjäger
Sie ist der absolute Klassiker für das 30x30x40 Terrarium. Da Gottesanbeterinnen sogenannte „Lauerjäger“ sind (sie sitzen oft stundenlang an einem Fleck und warten auf Beute), brauchen sie erstaunlich wenig Bewegungsraum.
- Empfohlene Arten: Hierodula membranacea (Indische Riesengottesanbeterin) oder Phyllocrania paradoxa (Geistermantis).
- Mindestgröße: 20x20x30 cm (für kleine Arten) oder 30x30x30 cm (Standard).
- Futter: Lebende Fliegen, Heimchen, Heuschrecken.
- Schwierigkeit: ⭐ (Einfach).
- ⚠️ Wichtig: Mantiden sind Kannibalen! Immer einzeln halten. Ein Pärchen im kleinen Becken endet meistens damit, dass das Männchen gefressen wird.
Exo Terra Glasterrarium (Nano Tall)
Maße: 20 x 20 x 30 cm | Material: Echtglas
Der Klassiker unter den Nano-Becken. Anders als billige Plastik-Boxen bietet das Exo Terra eine professionelle Front-Lüftung („Kamineffekt“) gegen Schimmel und schwenkbare Türen für einfaches Füttern.
- ✅ Ausbruchssicher: Verriegelbare Türen.
- ✅ Klima: Gute Luftzirkulation (keine Staunässe).
- 💡 Ideal für: Springspinnen & kleine Gottesanbeterinnen (z.B. Geistermantis).
2. Springspinnen (Phidippus regius) – Der TikTok-Star
Hast du schon mal eine Spinne gesehen, die niedlich ist?
Springspinnen haben riesige Kulleraugen, sind tagaktiv und beobachten dich genau. Sie weben keine Netze, sondern jagen aktiv durch Anspringen. Durch ihre geringe Körpergröße ist ein Terrarium 20x20x30 (oder sogar ein 20er Würfel) ein riesiger Palast für sie.
- Empfohlene Art: Phidippus regius (Königliche Springspinne).
- Mindestgröße: 20x20x20 cm.
- Futter: Fruchtfliegen (Drosophila), kleine Grillen.
- Schwierigkeit: ⭐⭐ (Mittel – Jungtiere sind sehr klein).
- Besonderheit: Sie sind sehr interaktiv und erkennen ihren Pfleger oft wieder.
Acryl-Würfel mit Magnetverschluss
Maße: 20 x 20 x 20 cm | Material: Hochtransparentes Acryl
Perfekt für die kleinen „Jumping Spiders“. Im Gegensatz zu Glas bietet Acryl eine absolut klare Sicht ohne Grünstich – ideal für Fotos! Der Magnetverschluss sorgt dafür, dass die flinken Jäger beim Füttern nicht entkommen, und die Cross-Lüftung verhindert Staunässe.
- ✅ 360° Sicht: Kristallklar (Perfekt zum Beobachten).
- ✅ Sicher: Starker Magnetverschluss & feine Lüftungslöcher.
- 💡 Hinweis: Nur mit weichem Tuch reinigen (kratzempfindlich!).
3. Gespenstschrecken & Wandelnde Blätter
Du möchtest keine lebenden Insekten füttern? Dann sind Phasmiden deine Wahl. Sie tarnen sich als Äste oder Blätter und fressen nur Grünzeug.
- Empfohlene Arten: Extatosoma tiaratum (Australische Gespenstschrecke) oder Phyllium (Wandelndes Blatt).
- Mindestgröße: 30x30x45 cm (Sie brauchen Höhe für die Häutung!).
- Futter: Brombeerblätter (gibt es auch im Winter draußen kostenlos), Eichenlaub, Rosenblätter.
- Schwierigkeit: ⭐ (Sehr einfach).
- Top für: Kinder und alle, die es ruhig mögen.
Exo Terra Hochterrarium (Mini Tall)
Maße: 30 x 30 x 45 cm | Format: Hochkant
Warum unbedingt 45 cm Höhe? Gespenstschrecken und Wandelnde Blätter hängen sich zur Häutung kopfüber auf. Ist das Terrarium zu niedrig, berühren sie den Boden, bleiben in der alten Haut stecken und sterben. Dieses Modell bietet die lebenswichtige vertikale Fläche.
- ✅ Artgerecht: Genug Höhe für problemlose Häutungen.
- ✅ Lüftung: Patentiertes System verhindert Schimmel bei feuchtem Laub.
- 💡 Ideal für: Australische Gespenstschrecken, Wandelnde Blätter & große Mantiden.
🛒 Wo kauft man Nano-Tiere?
Ein wichtiger Hinweis für Anfänger: Woher bekomme ich diese Tiere?
- Reptilienbörsen: Der beste Ort. Du kannst direkt mit dem Züchter sprechen und dir das Tier aussuchen.
- Spezialisierte Online-Shops: Es gibt gute Händler (z.B. für Mantiden oder Spinnen), die Tiere per Expressversand (mit Wärmepack im Winter) verschicken.
- Baumarkt/Zoohandlung: Vorsicht. Oft ist das Personal nicht auf Wirbellose spezialisiert. Die Beratung ist dort oft schlechter als beim Züchter.
Unser Tipp zur Anschaffung: Kaufe Springspinnen oder Mantiden am besten ab dem Stadium L3/L4 (das bedeutet: 3. oder 4. Häutung). Ganz kleine Babys (L1) sind extrem empfindlich und sterben oft bei Anfängern.
🌿 Mini Terrarium Pflanzen: Der grüne Daumen
Ein Mini Terrarium lebt nicht nur vom Tier, sondern von der Optik. Doch Vorsicht: Viele Pflanzen aus dem Gartencenter wachsen zu schnell und sprengen dein 30cm-Glas in wenigen Wochen.
Hier sind die besten Pflanzen für das Mini Terrarium:
- Fittonia (Silbernetzblatt): Bleibt klein, liebt hohe Feuchtigkeit, sieht toll aus (rot/grüne Blätter).
- Ficus pumila (Kletterfeige): Rankt die Rückwand hoch, muss aber oft geschnitten werden.
- Bromelien (Neoregelia): Perfekt für Mantiden, da sie Wasser in den Trichtern speichern (natürliche Tränke).
- Moose: Sphagnum-Moos oder Javamoos speichern Feuchtigkeit und sehen urig aus.
🌿 Top 5 Nano-Pflanzen (30cm Würfel)
Fittonia
(Silbernetzblatt)Der Nano-König. Bleibt sehr klein und bringt Farbe ins Becken.
Ficus Pumila
(Kletterfeige)Rankt die Rückwand hoch. Perfekte Deckung für Mantiden.
Bromelie
(Neoregelia)Der Tropen-Look mit Wassertrichter als natürliche Tränke.
Bubikopf
(Soleirolia)Bildet einen dichten, hellgrünen Kissen-Teppich am Boden.
Javamoos
(Taxiphyllum)Speichert extrem viel Wasser. Ideal für feuchte Stellen.
Einrichtungstipp: Nutze für den Boden immer eine Drainage-Schicht (Blähton), darüber ein Vlies und dann erst die Erde (Terrarienhumus). Ohne Drainage versumpft dein kleines Becken, die Wurzeln faulen und es stinkt.
🛠️ Technik im Nano-Format: Licht & Wärme
Viele Terrarien-Anfänger fragen sich: „Brauche ich für so ein kleines Glas überhaupt Technik?“ Die Antwort lautet: Ja, aber weniger als du denkst.
Im Gegensatz zu großen Wüstenbecken, die hunderte Watt an Strom fressen, ist das Nano-Terrarium sehr sparsam. Aber Vorsicht: In einem kleinen Volumen von 20 oder 30 Litern kann sich Hitze extrem schnell stauen und deine Tiere „kochen“.
1. Die richtige Beleuchtung
Pflanzen und Tiere brauchen einen Tag-Nacht-Rhythmus. Da Nano-Terrarien oft im Regal stehen, reicht das normale Zimmerlicht meist nicht aus.
- LED-Aufsetzleuchten: Das ist der Standard. Es gibt spezielle Nano-LEDs (z.B. von Exo Terra oder Aquaristik-Klemmlampen), die kaum Wärme abgeben, aber das Pflanzenwachstum fördern.
- Keine Glühbirnen im Becken! Hänge niemals alte Glühbirnen direkt in ein 30er Terrarium. Die Verbrennungsgefahr ist auf so engem Raum zu groß.
Erfahre mehr über Terrarium Beleuchtung.
2. Heizung: Brauche ich das?
Das kommt auf deinen Bewohner an:
- Zimmertemperatur (20-22°C): Reicht völlig aus für Gespenstschrecken, Springspinnen (Phidippus regius) und die meisten Asseln. Hier sparst du dir die Heizung komplett!
- Wärmebedürftig (25-28°C): Viele Gottesanbeterinnen (Mantis) mögen es wärmer. Hier hilft eine kleine(!) Heizmatte, die außen an der Rückwand (nicht am Boden!) angebracht wird, oder ein kleiner Halogen-Spot (20-25 Watt) über dem Becken.
3. Einrichtung & Bodengrund
Beim Einrichten eines kleinen Terrariums ist Staunässe der größte Feind. Da das Wasser nirgendwohin abfließen kann, versumpft die Erde schnell und fängt an zu modern.
Der perfekte Bodenaufbau (Schicht für Schicht):
- Drainage-Schicht (unten): Ca. 2-3 cm Blähton-Kugeln. Sie nehmen überschüssiges Wasser auf.
- Trenn-Vlies: Ein Stück Gartenvlies oder Fliegengitter, damit die Erde nicht in den Blähton rieselt.
- Substrat (oben): Kokoshumus oder Terrarienerde. Für bioaktive Becken (mit Asseln) mischst du noch etwas Laub und weißfaules Holz darunter.
👇 Klicke dich durch unseren interaktiven Glaskasten, um den perfekten Schicht-Aufbau zu sehen. (Tipp: Achte auf den kleinen weißen Punkt in der Erde – das ist dein wichtigster Helfer!)
🔍 Interaktiver Querschnitt
Klicke auf die Schichten!Siehst du die kleine Liane? Klettermöglichkeiten sind Pflicht! Da viele Tiere (wie die Mantis) an der Decke hängen, darf das Terrarium oben nicht zu vollgestopft sein. Echte Pflanzen sorgen für das Klima.
Der graue Punkt, der hier durchs Bild krabbelt, ist eine Assel. Zusammen mit Springschwänzen frisst sie Schimmel und Futterreste. Das nennt man „Bio-Aktiv“ – dein Terrarium reinigt sich quasi selbst!
Das wichtigste „unsichtbare“ Bauteil. Ohne dieses Gitter rieselt Erde in den Blähton und versumpft dort. Ein einfaches Stück Gartenvlies reicht.
Mehr dazu in unserem Bodengrund für Terrarium Guide.
💧 Pflege & Wartung: So läuft es stabil
Ein Nano-Terrarium macht weniger Arbeit als ein Aquarium, aber du darfst es nicht vergessen. Da das Wasservolumen so klein ist, kippt das Klima schneller.
- Sprühen: Bei tropischen Tieren (Mantis, Springspinne) solltest du alle 1–2 Tage leicht sprühen. Wichtig: Der Boden darf feucht sein, aber nicht nass triefen!
- Schimmel-Check: In kleinen Gläsern zirkuliert die Luft schlechter. Wenn du Schimmel auf Ästen siehst: Sofort entfernen und weniger sprühen. Nutze Springschwänze (kleine weiße Ur-Insekten) als „Putztrupp“ im Boden – sie fressen Schimmel einfach auf.
- Fütterung: Entferne tote Futterinsekten sofort. In einem 30×30 Würfel verpessten Verwesungsgase die Luft viel schneller als in großen Becken.
❓ FAQ: Häufige Fragen zum Nano Terrarium
Was kostet ein Nano Terrarium?
Der Einstieg ist sehr günstig. Ein Exo Terra (20x20x30 oder 30x30x30) kostet neu etwa 40 bis 60 Euro. Dazu kommen ca. 30 Euro für Einrichtung (Erde, Kork, Pflanze) und ca. 20 Euro für das Tier. Mit rund 100 Euro bist du also komplett startklar. Die laufenden Stromkosten sind minimal (oft unter 1-2 Euro pro Monat).
Kann man Pfeilgiftfrösche im Nano Terrarium halten?
Nein, bitte nicht. Oft sieht man Bilder von Fröschen in 30er Würfeln. Das ist dauerhaft zu klein, da Frösche einen großen Bewegungsdrang haben und ein stabiles Klima brauchen. Ein Frosch-Terrarium sollte mindestens 45x45x45 cm oder größer sein.
Eignen sich Nano Terrarien für Kinder?
Ja, absolut! Ein 30x30x40 Terrarium mit Gespenstschrecken ist der ideale Einstieg. Die Tiere sind harmlos, die Technik ist sicher (keine heißen Lampen nötig) und Kinder lernen Verantwortung, ohne überfordert zu werden.
Deine Einkaufsliste für ein Nano Terrarium
✅ Deine Nano-Terrarium-Einkaufsliste
Hast du an alles gedacht? Hier ist die Checkliste für den Start:
Fazit: Klein, aber oho!
Ein kleines Terrarium ist weit mehr als nur ein „Glaskasten“. Es ist ein lebendiges Design-Element, das Natur auf deinen Schreibtisch bringt. Wenn du dich an die Regel „Wirbellose statt Reptilien“ hältst und auf die richtige Größe (mindestens 20x20x30 für Spinnen, 30x30x40 für Mantiden) achtest, wirst du lange Freude an deinem Mini-Dschungel haben.
Bereit für den Einstieg? Dann schau dir im nächsten Schritt unsere Liste der besten Einsteiger-Pflanzen an oder lies den detaillierten Haltungsbericht zur Springspinne.
📅 Zuletzt aktualisiert und fachlich geprüft am: 10. Januar 2026 ✍️ Von der Terrarium-Freunde Redaktion

Das Redaktionsteam von Terrarium Freunde bündelt jahrelange Erfahrung aus der Reptilienhaltung und technisches Fachwissen. Durch die Kombination aus praktischer Expertise und intensiver Recherche aktueller Standards bieten wir dir verlässliche Anleitungen für ein artgerechtes Terrarium. Wir prüfen Trends kritisch und liefern ehrliche Tipps, die über das klassische Lehrbuchwissen hinausgehen.